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Nahrungsergänzungsmittel können deiner Gesundheit helfen

Sebastian Grimm | 31.05.2021

Tipps für Nahrungsergänzungsmittel

Das musst du darüber wissen

Nahrungsergänzungsmittel: Worauf man bei der Einnahme achten muss

Nahrungsergänzungsmittel können in vielen Fällen äußerst behilflich sein und deiner Gesundheit auf die Sprünge helfen. Doch hin und wieder kann es auch dazu kommen, dass man allzu viel eines bestimmten Nährstoffes zu sich nimmt. Damit dies nicht passiert, solltest du auf die richtige Dosierung achten. Alles Wichtige, was du über Nahrungsergänzungsmittel wissen musst, erklären wir dir hier. 

 

Ergänzung oder Optimierung?

Nahrungsergänzungsmittel sind für viele Menschen zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Wir werden dazu angehalten, unsere Ernährung durch Kapseln und Pulver aufzupeppen. Immer wieder wird behauptet, man könne nicht ausreichend Nährstoffe über die Nahrung aufnehmen. Doch Kapseln mit Mineralstoffen und Vitaminen sind ehrlicherweise kein Ersatz für eine ausgewogene ErnährungIn der Regel ist die Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen bei einem gesunden Europäer ausreichend gewährleistet. Nahrungsergänzungsmittel  können aber sehr nützlich sein, wenn du z.B. an einem Nährstoffmangel leidest oder die Versorgung garantiert sicherstellen möchtest (z.B. bei Vitaminen oder Mineralstoffen wegen Erkältungsgefahren oder einer intensiven sportlichen Anstrengung). Ein solcher möglicher Mangel betrifft entsprechend Stoffe, zu denen es eine empfohlene tägliche Verzehrempfehlung (NRV = Nutrient Referent Value) gibt.  

 

Neben Nahrungsergänzungsmitteln mit einer empfohlenen täglichen Verzehrmenge gibt es bspw. auch pflanzliche Extrakte, die keine empfohlene tägliche Verzehrempfehlung haben, aber von denen man sich eine bestimmte zusätzliche Wirkung verspricht. Solche Nahrungsergänzungsmittel solltest du nur nehmen, wenn du mit der aktuellen Studienlage der Wissenschaft vertraut bist und dir bestimmte Ergebnisse erhoffstDiese Wirkungen sind nämlich in der Regel noch nicht in der Werbung und von der EU erlaubt, weil es dafür noch mehr Studien und einen umfangreichen Zulassungsprozess erfordertDoch um darauf nicht Jahrzehnte zu warten, möchten viele Menschen, wie wir bei Nature Basics, bereits die Möglichkeiten der Ernährungsoptimierung wahrnehmen und auch ohne zugelassene Wirkversprechen versuchen, mehr aus unserer Ernährung herauszuholen 

 

Nahrungsergänzungsmittel sind Lebensmittel

Grundsätzlich handelt es sich sich bei Nahrungsergänzungsmitteln um Lebensmittel. Und Lebensmittel dürfen weder Nebenwirkungen und Gefahren mit sich bringen, noch „Krankheiten heilen“. Dann nämlich würden Sie als Medikament gelten und anderen Vorschriften unterliegen. Im Vergleich zu herkömmlichen Lebensmitteln gelten für Nahrungsergänzungsmittelaber trotzdem weitere – spezielle – Vorschriften. Laut Gesetz sind Nahrungsergänzungsmittel Lebensmittel, die dazu dienen, die Ernährung um wertvolle Nährstoffe zu ergänzen. Sie dürfen entweder einen einzigen oder mehrere Nährstoffe enthalten. Bei Verbindungen aus mehreren Vitaminen und Mineralstoffen sind nur diejenigen Mischungen erlaubt, bei denen die Sicherheit gewährleistet werden kann. Somit dürfen die einzelnen Bestandteile die gegenseitige Bioverfügbarkeit nicht beeinträchtigen.

Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass Nahrungsergänzungsmittel unbedenklich sind. Eine Ausnahme stellt eine starke Überdosierung dar. Diese Gefahr trifft auch auf herkömmliche Lebensmittel zu, jedoch ist eine Überdosierung sehr viel schwieriger als bei konzentrierten Nahrungsergänzungsmitteln. Dazu mehr im nächsten Abschnitt.

 

Können Nahrungsergänzungsmittel Nebenwirkungen hervorrufen?

Allgemein gelten Nahrungsergänzungsmittel also als unbedenklich. Schließlich sollen sie ja für die Gesundheit gut sein. Doch bereits Paracelsus, der Vater der modernen Medizin, wusste: Die Dosis macht das Gift. Gerade fettlösliche Vitamine wie A, D und E können in hohen Dosierungen zu unerwünschten und unangenehmen Nebenwirkungen führen. Selbst das wasserlösliche Vitamin B12 ist nicht ohne: Bei einem Überschuss im Körper sind Nebenwirkungen wie Akne möglich. Deshalb sollte man vorsichtig sein und Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, wenn sie notwendig sind und einen Mangel an einem bestimmten Nährstoff aufheben sollen. Ein falscher Ansatz wäre daher, einfach möglichst viel und Unterschiedliches jeden Tag zu sich zu nehmen, nach dem Motto „mehr hilft mehr“!

Über die Nahrung dagegen ist es kaum möglich, zu große Mengen an Nährstoffen einzunehmen. Eine einzige Ausnahme ist Leber: Sie ist sehr reich an Vitamin A und sollte deshalb in Maßen genossen werden. Und wenn du Präparate mit bestimmten Vitaminen und Mineralstoffen einnimmst, solltest du darauf achten, dass du nebenbei nicht auch noch angereicherte Lebensmittel zu dir nimmst (z.B. in Milch oder Joghurt). 

 

Was besagt die Health Claims-Verordnung der Europäischen Union?

Es ist gesetzlich nicht erlaubt, irreführende nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben zu machen. Diesen Sachverhalt regelt die sogenannte Health Claims-Verordnung der Europäischen Union. Bei nährwertbezogenen Angaben geht es um den Inhalt eines bestimmten Nährstoffes. Ist ein Lebensmittel reich an Vitamin C, darf und soll dies natürlich auf der Verpackung stehen. Problematischer wird es erst, wenn es um gesundheitsbezogene Angaben geht. Diese dürfen nur nach einem erfolgreich durchlaufenen Zulassungsverfahren aufgeführt werden. 

Obwohl überzogene Wirkversprechenverboten sind, sind sie dennoch häufig anzutreffen. Es ist für viele Hersteller gang und gäbe, Werbeaussagen zu machen, die eigentlich nicht stimmen. Daher solltest du stets kritisch bleiben und alles hinterfragen, was auf der Verpackung steht. Leider hat die Medaille auch eine Kehrseite: Um Verbraucher:innen vor übertriebenen und falschen Heilversprechen zu schützen, werden neueste Studien von den Behörden gar nicht berücksichtigt. Es ist ein überaus komplizierter und teurer Prozess, um in der Europäischen Union ein Präparat mit einer bestimmten Wirkaussage auf den Markt zu bringen. Auf jeden Fall lohnt es sich, auf eigene Faust zu recherchieren. Finde heraus, welche neuen Studien zu einem bestimmten Inhaltsstoff vorliegen. Du kannst Google Scholar zurate ziehen oder dich anderweitig im Internet informieren, wenn hinter der entsprechenden Quelle eine seriöse Institution steht – bitte keine Foren und Klatschzeitschriften als Quellen verwenden!

 

Wie viel ist zu viel?

Immer häufiger ist von hoch dosierten Vitaminpräparaten die Rede. Sie sollen vor allen möglichen Krankheiten schützen und deshalb besonders gesundheitsfördernd sein. Allerdings ist dies eine erhebliche Vereinfachung der Tatsachen. Hoch dosierte Präparate können der Gesundheit schaden. Deshalb gibt es Empfehlungen für die optimale Tagesdosis (NRV), die nicht überschritten werden sollte. Es ist jedoch bemerkenswert, dass sich die Wissenschaft hier nicht einig ist, denn die empfohlene Tagesdosis ist selbst in der Europäischen Union von Land zu Land verschieden. Wir bei Nature Basics achten deshalb besonders auf die optimale Tagesdosis, sodass du dir dahingehend keine Sorgen machen musst.

Es gibt keine einheitliche EU-weite Regelung. Während in einigen Ländern nationale Regelungen bestehen, fehlen diese in Deutschland gänzlich. Somit ist es nicht weiter verwunderlich, wenn Menschen regelmäßig eine Überdosis an Vitaminen und Mineralstoffen zu sich nehmen. Gerade bei isolierten Nährstoffen ist dies nicht selten der Fall. Dabei gibt es Nährstoffe, die Komplikationen hervorrufen können, wenn sie im Übermaß eingenommen werden. 

Beta-Carotin kann Rauchern zum Verhängnis werden: Der Nährstoff kann die Entstehung von Lungenkrebs begünstigen. Beta-Carotin ist bereits in vielen Lebensmitteln enthalten – eine weitere Einnahme ist demnach normalerweise nicht empfehlenswert. Gerade bei fettlöslichen Vitaminen ist Vorsicht geboten, da sie sich im Körper ansammeln können.  

 

Tipps zur Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln 

Selbstverständlich ist es am besten, wenn du sämtliche Vitamine und Mineralstoffe über eine ausgewogene Ernährung zu dir nimmst. Es gibt jedoch Situationen, in denen Menschen auf eine zusätzliche Zufuhr eines bestimmten Nährstoffes angewiesen sind – beispielsweise bei einer veganen beziehungsweise vegetarischen Ernährung oder bei Lebensmittelunverträglichkeiten. Daher ist eine praktische Lösung notwendig, die unkompliziert ist und es einem ermöglicht, die Grundversorgung zu sichern.

 

Bei der Wahl eines Nahrungsergänzungsmittels ist die Beratung durch eine:n Ärzt:in oder Apotheker:in empfehlenswert, damit du auch das richtige Präparat kaufst. Leider gibt es bei Ärzt:innen und Apotheker:innen unterschiedliche Vorkenntnisse und Einstellungen zu Nahrungsergänzungsmittel. Daher am besten an solche wenden, die bereits angeben auf dem Felde tätig zu sein. Bei Nahrungsergänzungsmitteln, die Inhaltsstoffe mit NRV enthalten, erfährst du anhand von einem Bluttest, welche Nährstoffe du in welchen Mengen einnehmen musst. Dieser „mangelfokussierte Ansatz“ greift natürlich nicht für Nahrungsergänzungsmittel mit Pflanzenstoffen, die nicht Teil der normalen täglichen Ernährung sind.
 

Auf die Qualität kommt es an 

Wer Nahrungsergänzungsmittel einnimmt, sollte unbedingt auf die Qualität achten. Kaufe deine Präparate bei Herstellern, die die Qualität mit Zertifikaten und Laboruntersuchungen nachweisen können. Gute Kundenbewertungen sind ebenfalls ein guter Hinweis. Bedenke, dass Wechselwirkungen mit Medikamenten auftreten können. Deshalb darfst du deinem Arzt oder deiner Ärztin nicht verschweigen, dass du Nahrungsergänzungsmittel einnimmst.  Achte auch auf die Zusammensetzung und selbstverständlich auf die angegebene Referenzmenge. Viele Hersteller greifen übrigens auf Füllstoffe oder Trennmittel zurück, hier ist es daher auch ratsam am besten Produkte zu verwenden, die möglichst rein und frei von Zusatzstoffen sind. Und wenn du abschließend noch darauf achtest, dass Produktion und Materialien umweltfreundlich sind, dann hast du die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln wirklich optimiert!

 

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