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Moringa olifeira hat viele positive Wirkungen

Nature Basics | 31.01.2022

Wirkung von Moringa – Was steckt dahinter?  

Die Wunderpflanze der ayurvedischen Heilkunst

Moringa oleifera soll die nährstoffreichste Pflanze der Welt sein und bei der Behandlung von mehr als 3000 Krankheiten wirksam sein. Damit könnte man schon fast behaupten, dass der sogenannte “Baum der Unsterblichkeit” in der Lage ist, die Welt zu retten. Die gemahlenen Blätter in Form von Tee oder Pulver sind allerdings erst seit kurzem in den Superfood-Regalen zu finden. Was es mit dem Hype um die Wunderpflanze auf sich hat und welche Wirkung von Moringa zu erwarten ist, liest du in diesem Ratgeber.

 

In der westlichen Welt schwören immer mehr Menschen auf Moringa. Dabei wird der unscheinbare Tropenbaum gerade erst entdeckt und seine bemerkenswerten Eigenschaften unter die Lupe genommen. Die indische HeilkunstAyurveda ist sich der Wirkung des Moringabaumes bereits seit 5.000 Jahren bewusst. Für die medizinische Anwendung gilt es dagegen noch ein bisschen zu forschen. Dabei deuten schon jetzt zahlreiche Studien und Untersuchungen darauf hin: Die Pflanze hat es in sich. Und dabei gilt wie immer: Je bekannter die Pflanze, um so mehr Produkte werden in den Markt eingeführt. Und genau hier entstehen Probleme. Denn nicht jedes Moringa-Produkt hält, was der Anbieter verspricht. 

 

Was weiß die Wissenschaft über die Wirkung von Moringa? 

In Moringa sollen sich so ziemlich alle Nährstoffe befinden, welche der menschliche Organismus täglich braucht. Allerdings sind die einzelnen Bestandteile noch lange nicht erforscht. Bis jetzt kann die Wissenschaft mit Sicherheit behaupten, dass das Superfood einen besonders hohen Anteil an den A, C, E und K vorzuweisen hat. Ihr Nährstoffprofil umfasst außerdem sehr viel Eisen, Kalzium, Kalium und Antioxidantien. Die Pflanze soll 17 Mal mehr Kalzium als Milch und 7 Mal mehr Vitamin C als Orangen enthalten. Besonders bemerkenswert ist allerdings die Tatsache, dass Moringa alle acht essentielle, also vom Körper nicht selbst herstellbare Aminosäuren beinhalten. Dabei handelt es sich um Eiweißverbindungen, welche für einen gesunden Stoffwechsel sowie eine gesunde Psyche unabdingbar sind. Das Superfood gehört darüber hinaus zu einem der wenigen veganen Omega-3-Fettsäuren-Lieferanten. 

 

Was sagt die Naturmedizin über die indische Heilpflanze? 

Ursprünglich stammt der Moringabaum aus dem Himalaya, obgleich er im gesamten tropischen Raum gedeiht. Moringa ist ein wichtiger Bestandteil der ayurvedischen Heilkunst. Inzwischen wird der Baum auch in Afrika und sogar auf der Insel Teneriffa und damit in Europa angebaut. In der Naturmedizin wird das Superfood insbesondere bei folgenden Beschwerden und Krankheiten eingesetzt:

Diabetes mellitus Typ 2
Blutarmut
Mangelerscheinungen bei Fehlernährung
Entzündungen
Asthma
Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Fieber

 

Zahlreiche, zum Teil noch aus der Antike stammende Aufzeichnungen, empfehlen die Heilpflanze bei mehr als 300 Krankheiten. Aus mehreren Studien geht schon jetzt hervor, dass dies tatsächlich der Wahrheit entsprechen könnte. Viele gemeinnützige Organisationen bauen Moringa vermehrt in Mangel-Ernährungsgebieten an. Der Baum selbst kommt mit wenig Wasser aus, wächst sehr schnell (bis zu einem Meter pro Jahr) und stellt kaum Ansprüche an den Boden. Ebenfalls bemerkenswert: Die Samen des Moringabaumes können verunreinigtes Wasser aufbereiten und damit trinkbar machen. Diese super Eigenschaften machen das Superfood vor allem in den Entwicklungsländern zu einer unkomplizierten und wertvollen Ressource. Es wird sogar vermutet, dass die Pflanze heilend und vorbeugend bei Alzheimer und Krebs eingesetzt werden kann. Mit all diesen positiven Eigenschaften sticht Moringa aus der Masse der essbaren Pflanzen deutlich hervor. 

 

Moringa: Eine Waffe im Kampf gegen den Alterungsprozess? 

Damit der Moringabaum so schnell wachsen kann, benötigt er den Botenstoff Zeatin, welcher in tausendfacher höherer Konzentration im Moringabaum vorkommt, als es bei anderen Pflanzen der Fall ist. Der Botenstoff regt das Pflanzenwachstum an. In der Wissenschaft beschäftigt man sich erst seit kurzem mit Zeatin. Dennoch weiß man schon jetzt, dass der hormonähnliche Stoff dafür sorgt, dass der Körper wichtige Nährstoffe nicht nur aufnehmen, sondern auch verwerten kann. 

Doch damit nicht genug, denn Studien aus Dänemark (Universität Aarhaus) haben ergeben, dass der Botenstoff Hautschädigungen lindern könnte, welche durch Sonnenbrand hervorgerufen wurden. Zudem geht man davon aus, dass Zeatin Falten, Pigmentflecken und die Zellalterung abschwächen kann. Industriell lässt sich der Wachstumsbeschleuniger noch nicht herstellen. Da wundert es nicht, dass sich die Kosmetikindustrie aktuell verstärkt mit dem Botenstoff beschäftigt. Allerdings steht die Forschung auch hier noch ganz am Anfang. Es gibt zwar zahlreiche Theorien und Vermutungen darüber, wie kraftvoll das Zeatin in seiner Wirkung ist, uns Menschen zu verschönern und zu verjüngen, aber eine abschließende Klärung ist dazu noch lange nicht in Sicht. 

 

Schädliche Wirkung von Moringa

Seitdem sich der Begriff “Superfood” etabliert hat, haben viele Anbieter nur eines im Sinn: Geld machen. Aus verschiedenen Tests geht hervor, dass entsprechende Pulver (Moringa, Matcha, Goji, Chia etc.) mit Pestiziden und Schadstoffen belastet sind. Deshalb sollte stets auf qualitativ hochwertige Produkte geachtet werden. 

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